Wie alle Jahre wieder trafen sich auch dieses in der Black Rock Wüste Nevadas mit toxischen Sand bedeckte Hippies und Selbstexpressionisten zur gemeinstschaftlichen Triebauslebung.
Hier das verspuhlte Ganze schnell vorgespuhlt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dort noch jemand anderes ein weitaus besseres Filmchen gedreht hat…
Für Leute mit viel Zeit… MaryJane Präventionsstreifen auf dem Jahr 1936. Skrupel -und gewissenlose Cannabispusher treiben wehrlose Teenager mit ihrem Terrorkraut in die ‘Reefer Madness’. Beängstigend realitisches Werk, ein bis heute immernoch taufrisches Thema.
Dank der enormen Fürsorglichkeit unser zukunftsorientiereter Regierung müssen wir möglicherweise schon bald nicht mehr selbst überlegen, was allabendlich auf den Tisch kommt.
Ich vermute stark, der Föööhrrerrrr stand bevorzugt auf Blondinen. Auch hatte er soweit ich mich entsinnen kann nicht die Statur eines Rocco Siffredi. Außerdem soll er neben seiner Inkontinenz und Impotenz lediglich einen Hoden gehabt haben, das nur am Rande. Da es hier aber um den guten Zweck geht, wollen wir heute mal nicht so kleinlich sein.
Ein französischer Kurzfilm von Claude Lelouch aus dem Jahr 1976.
Der knapp neunminütige Film zeigt die halsbrecherische Fahrt eines Autos durch das frühmorgendliche Paris an einem Sonntag im August. Lelouch selbst legte die Strecke von der Porte Dauphine bis zur Basilique du Sacré-Cœur auf dem Montmartre nicht, wie bisher vermutet, in einem Ferrari 275 GTB in weniger als neun Minuten zurück, sondern in einem Mercedes-Benz 450 SEL 6.9. Lange war gemutmaßt worden, ein professioneller Rennfahrer hätte am Steuer gesessen, wie etwa Jacky Ickx oder Jacques Laffite.
Lelouch selbst behauptete, Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h gefahren zu sein.
Die Kamera war an der Stoßstange angebracht, und der Film wurde ohne Schnitt gedreht, weil Lelouch vom gerade abgedrehten Film “Ein Hauch von Zärtlichkeit” zahlreiche Filmrollen übrig hatte und sie nicht zurückgeben, sondern einen Kurzfilm drehen wollte. Man nutzte für die eigentliche Fahrt den Mercedes-Benz, weil dieser über eine weichere Federung verfügte. Die Erschütterungen während der Fahrt hätten es unmöglich gemacht, die Kamera stabil am Ferrari anzubringen. Um mehr Dramatik zu erreichen, ließ Lelouch später den Ton des Ferrari, der genau die gleiche Strecke erneut abfuhr, über die alte Tonspur legen.
Während der Fahrt saßen neben Lelouch zwei weitere Personen im Auto: sein Kameramann und sein Key Grip. Die Frau, die am Ende des Films die Treppen hochgelaufen kommt, war Lelouchs damalige Lebensgefährtin Gunilla Karlzon.
Jetzt bitte Navigeräte raus – hier die Strecke zum selbstfahren:
Tunnel auf dem Boulevard périphérique an der Porte Dauphine -> Avenue Foch -> Arc de Triomphe -> Avenue des Champs-Élysées -> Place de la Concorde -> Quai des Tuileries -> Louvre: Jardin du Carrousel -> Grand Opéra Paris -> Galeries Lafayette-> Trinité -> Pigalle -> Boulevard de Clichy -> Place Blanche -> Rue Coulaincourt -> den Montmartre hinauf -> Avenue Junot -> Rue Norvins -> Place du Tertre -> Sacré-Cœur
“Deep in the forest lived Billy and his charming companions. They peacefully honed their bodies and listened to music there. But a wave of development came upon the forests. One who would turn all to road…“
Großes Animationskino. Wie wird es wohl weitergehen. Man darf gespannt sein!
Der Musikwissenschaftler Hugo Zemp hat auf Malaita, einer Provinz der Solomon Inseln, die Angehörigen des Are-Are Stamms beim fröhlichen musizieren gefilmt. Ganz guter Groove, würde ich sagen.
Wollte eigentlich zuerst ‘groovey’ schreiben, bis ich mit Erstaunen gelesen habe, was das wirklich bedeutet. Hätten sie’s gewusst? Wieder was gelernt…
Berliner Freerunning Parkour Video. Die Moves hätte ich in meiner Jugend selbst kaum besser hinbekommen, auch wenn ich damals nicht so übergewichtig gewesen wäre.
An ihrem Musikgeschmack sollten die Jungs aber noch etwas arbeiten….
3sat Dokumentation über von Päpsten und Inquisitoren verbotene Bücher, die der Vatikan bis heute auf schwarzen Listen führt. Möglicherweise ganz interessant…
Habe da nie wirklich nachgeforscht, deshalb würden mich richtige Futurama Fans jetzt wohl auslachen, aber grade über ein Video von Pierre Henry, Michel Colombier & Maurice Béjart von 1967 gestolpert. Das war scheinbar die Vorlage für das Futurama Theme.
Der gute Jonny Trunk vom Trunk Records Label, dass auf die Veröffnentlichung alter Film Soundtracks, Sexploitation und Library Music spezialisiert ist, hat kürzlich eine auf diabolische 666 Exemplare limitierte 7-inch eines bis dato verschollenen Tubby Hayes Tracks veröffentlicht (alle schon weg). Wer eine wollte musste Jonny eine Voodoopuppe zeichnen und schicken. HIER MEINE. Die ‘Voodoo Session’ ist ein Stück, das für den britischen Horrorfilm ‘Dr. Terror’s House of Horrors‘ im Jahr 1965 eingespielt wurde.
Der Track wurde erst jetzt auf alten Tonbändern wiederentdeckt.
Kurz durch den Plot – Fünf Männer in der Karibik, einer wohnt einer Voodoo Zeremonie bei, findet die Musik dort klasse, kommt nach Hause und macht aus dem Kult-Track eine Britt-Jazz Nummer. Die Voodoogötter sind darüber natürlich not amused…Fertig ist der Horror-Plot.
Blabla… Ihr kauft ja eh keine Platten und die ganze Kacke schreib ich eigentlich nur, um den folgenden netten Filmschnipsel der Voodoo Session einen textlichen Rahmen zu geben (Der eigentliche Track, um den es geht, kommt ab 6:38.)
Die US-Regierung leitet LSD ins Grundwasser, das war schon von jeher bekannt. Eine amerikanische PAMPIG-Live-Reporterin hat jedoch einen weiteren, noch perfideren Vergiftungsplan aufgedeckt. Aber man muss es mit eigenen Augen sehen – und selbst dann ist es fast unfassbar…
Grade wieder beim Plattengestöber auf eine deliziöse Reissue von 1978 vom Bureau B gestoßen, und zwar das erste und einzige Album ‘Wunderbar’ von Wolfgang Riechmann. Dieser spielte bereits 1969 mit Michael Rother (NEU!) und Wolfgang Flür (Kraftwerk) zusammen. Im Stile genau dieser und auch von Tangerine Dream und La Düsseldorf ists doch in seiner sphärisch-hypnotischen Art einzigartig. Auch der Clip paar Zeilen unter mir hier. Hmmm… Gekooft!
Die Veröffentlichung von ‘Wunderbar’ durfte Riechmann jedoch nicht mehr miterleben – bei einem Spaziergang am 20. August 1978 in der Düsseldorfer Altstadt wurde er grundlos von zwei Betrunkenen niedergestochen und verstarb auch aufgrund mangelhafter medizinischer Behandlung vier Tage später an inneren Blutungen.
Ist es vielleicht die ‘Blowjob 1-8 Series’ des Künsters Wojciech Kosma? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich hab ja auch absolut keine Ahnung davon…