


Hübsche Covermanipulationen von Carmen Burguess.
Von Ashleigh Nankivell.
Klassisch. Eröffnungsszene aus The Hunger mit David Bowie, Catherine Deneuve & Susan Sarandon von 1983.
Die Yōkai Encyclopedia ist eine Zusammenstellung 100 japanischer traditioneller Monster aus dem Jahr 1981, illustriert von Mangazeichner Shigeru Mizuki. Hier einige haustiergeeignete Exemplare:
Der Suiko
Dieser hat die schöne Fähigkeit, von Menschen besitzzuergreifen. Der daraus resultierende Wahnsinn flaut aber relativ schnell ab, nachdem der Suiko von diesen ablässt. Der Nachteil ist, dass der Bessessene vorher von ihm ins Wasser gezerrt und sein Blut ausgesaugt wird. Mist.
Der Umi-Bōzu
Gigantisch-zwiebelartige Meeresbewohner, manchmal mit glühenden Augen oder Rüsseln. Sollte dir bei der nächsten Bootsausfahrt einer begegnen, verhalte dich ruhig und wende deinen Blick in die entgegengesetzte Richtung. Denn näheres Betrachten führt zu Wutausbrüchen des Umi-Bōzu und endet voraussichtlich ungesund.
Der Satori
Gedankenlesender Berghöhlenwicht, der Besuchern seines Territoriums auflauert um diese dann in deren Muttersprache anzusprechen. Die Betroffenen werden dadurch meist entsetzlich geschockt und daraufhin von ihm verspeist. Schutz bietet ein gedankenlos-entleerter Verstand und führt dazu, dass der Satori gelangweilt von seinem Opfer ablässt. Machbar.
Das Bakki
Dieser lustig wurmförmige Zeitgenosse wird meist nur unscharf wahrgenommen, denn er bewegt sich rasend schnell und entzieht seiner Umgebung wo er auch kreucht und fleucht die Feuchtigkeit. Abhilfe schafft, Bakki zu fangen und ihn in Schmutzwasser zu ersäufen. Schnief…
Der, die, das Nuppefuhofu
Ein manngross-schwabbeliger Fleischkloß, ausgestattet mit menschenartigen Extremitäten und einem grauenhaften Körpergeruch. Er verbringt seine Zeit mit harmlosem Herumlungern in verlassenen Tempeln und auf Friedhöfen und verschafft sich Genugtuung mit langen Nachtspaziergängen und durch das Erschrecken von Passanten. Mein Favorit!
Zum besseren Verständnis diese Postes empfehle ich die vorherige Betrachtung dieses Videos, welches ich, unverschämterweise, nicht einbetten darf:
Die religiöse Oberhaupt der Fiat Lux Sekte, die den meisten Studenten und Arbeitslosen noch von einer Vielzahl von Nachmittagstalkshowauftritten bekannte Uriella verteilt, ich befürchte ja fast verkauft, unter ihren Anhängern Aufkleber des jerusalemer Kreuzes, damit sich diese damit durch Überkleben des auf allen Produkten vorhandenen Stichcodes vor dessen teuflischen Einflüssen geschützen wähnen können.
Der Barcode nämlich, so die Theorie, ist links, rechts und in der Mitte mit zwei schwarzen Linien begrenzt, die etwas länger sind, als die anderen Linien und eben diese Doppellinie entspreche der Zahl, du darfst raten: Sechs. Somit haben wir sie mal wieder, die Nummer des Teufels, 666, und die gute weise Bibel lehrt uns hierzu:
Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
–Offenbarung: 13,16/17
Aha. Das müsste uns ein bibelfester Christ näher erläutern:
In der Bibel wird auf ein Zeichen auf der rechten Hand oder Stirn gesprochen, daß jeder annehmen muß, der kaufen und verkaufen will. Hier ist mit der Stirn das Denken und mit der Hand das Handeln zu verstehen, schließt aber zugleich nicht aus, daß es einmal soweit kommen wird, daß das Denken und Handeln der Menschen von einer Macht kontrolliert werden wird, indem jeder Mensch der kaufen oder verkaufen will nicht Kreditkarten sondern ein Implantat an seiner rechten Hand und/oder Stirn eingepflanzt bekommt. […]
So könnte der Strichcode, der an allen Produkten existiert dazu dienen, die Hemmschwelle gegen ein solches Zeichen, daß an der Hand/Stirn befestigt wird, herabzusetzen. So wird Schritt für Schritt die Menschheit auf Eis geführt.
Wow. Und wieder was gelernt!
Yōkai Daizukai ist ein in Japan erschienener Führer über traditionelle Unwesen inclusive 85 Diagrammen über deren Anatomie. Mensch, die sind uns ja gar nicht so unähnlich…
[via]