LAUTER ‘DEMONS’.

vberkvlt

Monday, February 22nd, 2010

Dunkle Werke von Jvstin Bertlett. Süsse Träume…


PRETTY PAMPIG ART, PAMPIG SATANISCH.


INTERESSIERT ABER KEINEN.


Yōkai Encyclopedia

Saturday, February 6th, 2010

Die Yōkai Encyclopedia ist eine Zusammenstellung 100 japanischer traditioneller Monster aus dem Jahr 1981, illustriert von Mangazeichner Shigeru Mizuki. Hier einige haustiergeeignete Exemplare:

Der Suiko

Dieser hat die schöne Fähigkeit, von Menschen besitzzuergreifen. Der daraus resultierende Wahnsinn flaut aber relativ schnell ab, nachdem der Suiko von diesen ablässt. Der Nachteil ist, dass der Bessessene vorher von ihm ins Wasser gezerrt und sein Blut ausgesaugt wird. Mist.

Der Umi-Bōzu

Gigantisch-zwiebelartige Meeresbewohner, manchmal mit glühenden Augen oder Rüsseln. Sollte dir bei der nächsten Bootsausfahrt einer begegnen, verhalte dich ruhig und wende deinen Blick in die entgegengesetzte Richtung. Denn näheres Betrachten führt zu Wutausbrüchen des Umi-Bōzu und endet voraussichtlich ungesund.

Der Satori

Gedankenlesender Berghöhlenwicht, der Besuchern seines Territoriums auflauert um diese dann in deren Muttersprache anzusprechen. Die Betroffenen werden dadurch meist entsetzlich geschockt und daraufhin von ihm verspeist. Schutz bietet ein gedankenlos-entleerter Verstand und führt dazu, dass der Satori gelangweilt von seinem Opfer ablässt. Machbar.

Das Bakki

Dieser lustig wurmförmige Zeitgenosse wird meist nur unscharf wahrgenommen, denn er bewegt sich rasend schnell und entzieht seiner Umgebung wo er auch kreucht und fleucht die Feuchtigkeit. Abhilfe schafft, Bakki zu fangen und ihn in Schmutzwasser zu ersäufen. Schnief…

Der, die, das Nuppefuhofu

Ein manngross-schwabbeliger Fleischkloß, ausgestattet mit menschenartigen Extremitäten und einem grauenhaften Körpergeruch. Er verbringt seine Zeit mit harmlosem Herumlungern in verlassenen Tempeln und auf Friedhöfen und verschafft sich Genugtuung mit langen Nachtspaziergängen und durch das Erschrecken von Passanten. Mein Favorit!

Mehr Kandidaten hier.


PRETTY PAMPIG SCIENCE.


INTERESSIERT ABER KEINEN.


barcode of the beast

Saturday, December 19th, 2009

Zum besseren Verständnis diese Postes empfehle ich die vorherige Betrachtung dieses Videos, welches ich, unverschämterweise, nicht einbetten darf:

strichcode

Die religiöse Oberhaupt der Fiat Lux Sekte, die den meisten Studenten und Arbeitslosen noch von einer Vielzahl von Nachmittagstalkshowauftritten bekannte Uriella verteilt, ich befürchte ja fast verkauft, unter ihren Anhängern Aufkleber des jerusalemer Kreuzes, damit sich diese damit durch Überkleben des auf allen Produkten vorhandenen Stichcodes vor dessen teuflischen Einflüssen geschützen wähnen können.

Der Barcode nämlich, so die Theorie, ist links, rechts und in der Mitte mit zwei schwarzen Linien begrenzt, die etwas länger sind, als die anderen Linien und eben diese Doppellinie entspreche der Zahl, du darfst raten: Sechs. Somit haben wir sie mal wieder, die Nummer des Teufels, 666, und die gute weise Bibel lehrt uns hierzu:

Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
–Offenbarung: 13,16/17

Aha. Das müsste uns ein bibelfester Christ näher erläutern:

In der Bibel wird auf ein Zeichen auf der rechten Hand oder Stirn gesprochen, daß jeder annehmen muß, der kaufen und verkaufen will. Hier ist mit der Stirn das Denken und mit der Hand das Handeln zu verstehen, schließt aber zugleich nicht aus, daß es einmal soweit kommen wird, daß das Denken und Handeln der Menschen von einer Macht kontrolliert werden wird, indem jeder Mensch der kaufen oder verkaufen will nicht Kreditkarten sondern ein Implantat an seiner rechten Hand und/oder Stirn eingepflanzt bekommt. […]
So könnte der Strichcode, der an allen Produkten existiert dazu dienen, die Hemmschwelle gegen ein solches Zeichen, daß an der Hand/Stirn befestigt wird, herabzusetzen. So wird Schritt für Schritt die Menschheit auf Eis geführt.

Wow. Und wieder was gelernt!

DANKE.


PRETTY PAMPIG INVESTIGATIV, PAMPIG SATANISCH.


INTERESSIERT NUR EINEN.


anatomie monströs

Saturday, October 17th, 2009

Yōkai Daizukai ist ein in Japan erschienener Führer über traditionelle Unwesen inclusive 85 Diagrammen über deren Anatomie. Mensch, die sind uns ja gar nicht so unähnlich…

[via]


PRETTY PAMPIG ART.


INTERESSIERT ABER KEINEN.


aleister’s geisterbahn

Monday, September 28th, 2009

Eigentlich wollte ich einen kleinen Post über meinen Lieblingssatanisten Aleister Crowley schreiben. An diesen hatte ich vorhin kurz gedacht, als ich die spanischen Ministertöchter sehen musste.

Bei meiner ‘Recherche’ stiess ich dann aber zufällig auf dieses prachtvolle Zeitdokument. Ein selbsternanntes Orakel names ‘Izabael DaJinn’ rezitiert dort zuerst Crowley-Teufelszeug um danach lasziv mit einem, mit Sicherheit magischen, Baseballschläger für uns zu posieren. Wahrlich gruselig.

Das darf unmöglich hier fehlen. Und mehr über Aleister Crowley schreib ich dann ein andermal, oder du liest dir das selber durch.


PRETTY PAMPIG SATANISCH.


INTERESSIERT ABER KEINEN.


ghost paintings

Wednesday, August 26th, 2009

Jedes Jahr im August werden im Zenshoan Tempel in Tokyo traditionelle Geister Zeichungen ausgestellt, um den Sommer gebührend zu verabschieden und richtig gute Laune für die kommende Kaltperiode zu schüren. Da wird einem doch sofort richtig warm ums Herz.

Erstmal drei Geisterbilder von Kawanabe Kyōsai (1831-1889).

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Nachfolgend “Ghost” von Iijima Koga.

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Hier ein Bild von Utagawa Hiroshige: “Ghost of a Blind Female Street Singer”.

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Unter mir eine Zeichnung von Ito Seiu, dem Erfinder des japanischen Bondage Kinbaku, yeah. “The Ghostly Tale of the Wet Nurse Tree”, ein Zeichnung inspiriert durch die alte japanische Erzählung “Kaidan Chibusa Enoki”, in der der Geist eines alten toten Malers auf die Erde zurückkehrt um sein Kind vor seinem Mörder, einem herumirrenden Samurai, zu schützen, der sich, wie das eben so ist, an die Frau des Malers ranmachte, als dieser mal wieder unterwegs mit Malen beschäftigt war, tja. In diesem Ausschnitt hält der Geist sein Kind, sich unter einem Wasserfall verbergend….Huiiii.

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Die restlichen Künstler haben keine nennenswerten Sexualpraktiken erfunden, daher erspar ich uns ihre Namen.

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[via]


PRETTY PAMPIG ART.


INTERESSIERT NUR EINEN.


sleep paralysis

Saturday, August 8th, 2009

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Kennen wir nicht alle dieses Gefühl – Aufgewacht des Nächtens, man kann sich nicht bewegen und spürt auf seinem Körper einen dicken fetten überreichenden Dämonen mit fieser Visage sitzen, etwa von der Grösse eines mittleren Kleinwagens. Oder man wacht auf und sieht diese Gesalt in der dunklen hintersten Ecke stehen und man weiss genau, die wird gleich hervorschnellen und dich Ausweiden mit einer alten rostigen Heckenschere.

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Alles nichts Neues und passiert uns ja andauernd. Beruhigenderweise machen die selbe Erfahrung allerdings rund 50% der Weltbevölkerung, und das schon seit Urzeiten. Das Ganze hat einen Namen, nennt sich in der Fachsprache ‘Sleep Paralysis’ und wird in der Augustausgabe des ‘The Psychologist‘ näher beschrieben und tritt beim zu schnellen Übergang vom Wachzustand in die REM-Schlafphase auf.
Man betritt bzw. verlässt quasi die Traumwelt im Wachzustand.

Da les ich doch vor dem Einschlafen nicht mehr Stephen King sondern ‘Alice im Wunderland’ würden die Schlauberger jetzt sagen, aber Pech gehabt, die Wachtraumerfahrungen sind normalerweise ausschliesslich negativer Natur. Das liegt sicher daran, dass der Mensch vom Grundinnersten selber ein böses Monster ist – aber das ist jetzt nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern nur eine Mutmaßung von mir.

Übrigens nennen die Newfundländer es ‘Old Hag’, in Hong Kong heissts ‘Ghost Oppression’, in Japan ‘Kanashibari’ und die Mexicaner nennen es einfach ziemlich treffend ‘A Dead Body Climbed On Top Of Me’ und wer jetzt ganz wild auf wissenschaftliche Fakten ist (Harald?), der kann jetzt ganz interessiert:

DEN GANZEN ARTIKEL LESEN.

Nachtrag: Zwei kanadische Dokumentarfilmer haben über das ‘Old Hag Syndrome’ jetzt auch einen Film gedreht, der wohl bald irgendwo gezeigt wird, laut ihrem BLOG. Hier schonmal zum Abschluss der Trailer:

[via]


PRETTY PAMPIG SCIENCE.


INTERESSIERT 2 PAMPIGE.