
Die apokalyptischen Monologe aus ‘The Highbury Working’ von Alan Moore, visualisiert durch Comiczeichner Tim Perkins.


Die apokalyptischen Monologe aus ‘The Highbury Working’ von Alan Moore, visualisiert durch Comiczeichner Tim Perkins.
Bunte Bilder. Sie wirken vereint vermeintlich wahllos aneinandergereit im Gallerieformat recht ansehnlich. Angeklickt und einzeln allerdings eher plump und belanglos. Daher lassen wir das mit dem Klicken einfach besser sein heute.
Tja. Das war es dann wohl. Das alte Jahr versinkt im Schnee und wir rauschen ins nächste, in dem wir dann trotz leeren Akkus versuchen werden uns irgendwas Kreatives aus dem Clickfinger zu saugen. Vielleicht kommt es auch ganz anders oder alles wird noch viel besser. In jedem Falle übertreibt es mal richtig schön heute. Ihr habt es euch sicher verdient.
Cheers,
Pam Pig
…und falls wir uns nie wieder sehen sollten, noch ein wunderschönes Restjahrzehnt euch allen.

Dessen neustes Album war letzte Woche ‘Album of the Week‘ bei Boomkat. Vielleicht ja zu Recht eines der besseren ‘Home Listening’ (?) Alben des Jahres erschienen bei Erased Tapes. Ich will mir ja nicht anmaßen, irgendwas gut oder schlecht zu finden…
Arnalds Musik und deren optische Übermalung von Rami Lob passt vor allen Dingen überhaupt nicht zum heutigen Wocheendstress-Partybummbumm-Start. Und deshalb passt es aber eigentlich auch gerade hier und jetzt.

How-Dee. Meine verkärten Kindheitsvorstellungen eines Crocodil Dundee muss ich leider begraben. In der Realität sind bei der Krokodiljagd die romantischen Momente augenscheinlich eher rar gesäht. Verbildlicht im Folgenden in einer Fotostrecke von Matt Eich.







© Matt Eich
Leider ist zur Zeit alles langweilig und kaum erwähnenswert. Oder es entzieht sich erfolgreich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich das Letztere. Ich befürchte fast zwangsläufig muss man sich doch selbst etwas einfallen lassen. Ich fange gleich damit an. Zumindest darüber nachzudenken. Bestimmt. Noch dieses Jahr vielleicht schon.
Bis dahin muss auf Altes zurückgegriffen werden. 30 Jahre Altes.
The MANIAC (Multiphasic Analog Inter-Active Chromataphonic (sequencer)) was an analogue sequencer having variable step lengths, and the ability to split sequences into several smaller groupings giving considerable sonic potentiality. Addition and subtraction of events was possible, as well as the possibility to chromatically correct the output during performance. David Vorhaus could program his MANIAC sequencer to play a background rhythm or combination of musical events, to then improvise over the top with another instrument or synthesizer.
The Kaleidophon was a double-bass-like instrument using four velocity-sensitive ribbon controllers instead of strings. The instrument is played entirely using the left hand, leaving the right hand free to manipulate the sound via a number of controllers and a joystick.
Du uns Geneigter. Die Redaktion ist entweder vorsätzlich oder beruflich, aber in jedem Falle im Privaten geistig beziehungsweise körperlich verhindert und kann dich deshalb nur zäh und widerwillig mit stimulierendem Content befüllen.
Fühle dich nichtsdestotrotz weiterhin des Besuches genötigt, denn ehe ich mich oder du dichs versiehst werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder zahlreich fesselnde, aber wie du dir denken kannst in der momentanen Krise nur schwer generierbare Themen akquiriert worden sein. Bla.
Bis dahin mach was aus deinem Leben.






…sind bekanntlich allseits gehasst, zumindest bei denen, die grade Arbeit haben. Da hilft es möglicherweise, sich wehmütig an die brodelnden Discotanzflächen des letzten Wochenendes zurückzuerinnern. Seltsam, es kommt mir vor, als wärs schon 25 Jahre her. Vielleicht bringe ich da auch nur irgendwas durcheinandern.
“Wir verlassen die Erde, als enttäuschte Herde.
wir verlassen die Erde, auf dass sie schöner werde,
Wir verlassen die Menschheit, noch grad zur rechten Zeit,
wir verlassen die Staaten, ohne abzuwarten, als gescheiterte Arten.
Wir verlassen die Kugel, als ein trauriges Rudel,
wir verlassen die Kugel, wie begossene Pudel.”
©Die Goldenen Zitronen
Track vom neuen Album. Das läuft grade auf Dauer-Repeat.
Und nein, kaufs dir selber.
Beim Betrachten der punktlosen und inhaltsleeren Politdiskussionsrunden im TV wäre es einigen der geneigte Zuschauer des Öfteren lieber, statt wie normal üblich geistig bzw. per Fernbedienung aus, -ab oder -umzuschalten, mit einem stumpfen oder spitzen Gegenstand auf Moderatoren und Gäste einzudreschen. Natürlich nicht so richtig, sondern nur bildlich, rein hypothetisch.
Mit Axt und ganz real, zwar nur auf den Couchtisch, aber immerhin, tat das anno 1971 Nikel Pallat, Manager der Ton Steine Scherben in einer Fernseh-Gesprächsrunde. Früher war eben doch alles besser.
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble erhält den BigBrotherAward 2009 in der Kategorie „Lifetime“ für den Umbau des BKA in ein zentrales deutsches FBI mit geheimpolizeilichen Befugnissen zur präventiven Vorfeldausforschung, für die Legalisierung der heimlichen Online-Durchsuchung von Computern, für die Errichtung einer gemeinsamen Antiterrordatei sowie einer neuen Abhörzentrale für alle Sicherheitsbehörden. Besonders „preiswürdig“ sind Schäubles obsessive Bestrebungen, den demokratischen Rechtsstaat in einen präventiv-autoritären Sicherheitsstaat umzubauen. Dies führte zu einer gefährlichen Entgrenzung von Polizei, Geheimdiensten und Militär und damit zu einer Gefährdung von Bürgerrechten, Datenschutz und Demokratie.

9.Oktober: Laut einem Bericht von ZDnet hat der gute alte YAHOO-Konzern während der wahlbetrugsbedingten Demonstrationen im Iran 200.000 iranische Yahoonutzerdaten ans Regime weitergegeben, um von der Banlist des Landes zu kommen.
10.Oktober: Einen Tag später sieht die Sache schon ganz anders aus. YAHOO bestreitet, jemals Kontakt mit dem iranischen Regime gehabt zu haben. Ganz im Gegenteil, der YAHOO-Konzern ist superspitzenmässigtoll:
http://www.yhumanrightsblog.com/
ZDnet rudert wieder zurück. Na toll. Und ich reg mich da künstlich auf.
Naja, irgendwann macht YAHOO sicher was falsch und dann können wir behaupten, wir hätten es schon immer gewusst!
[via]
War ne tolle Zeit – Spitzenmusik, Bombenstimmung und nette Machthaber. Danke an alle, die mitgeholfen haben!
[via]

Vorhin bin ich über eine Webseite gestossen, die sich mit verschiedensten Sexualpraktiken und deren Akzeptanz aus der Sicht der Bibel geschäftigt. Und man mag kaum glauben, was da so geschrieben steht:
“Fisting as an Act of Faith – Before attempting fisting, a Christian husband and wife should pray together and ask for divine guidance. The husband should ask that God guide his hand and work through him, and for the skill and patience to fist his wife correctly and maximize her pleasure. The wife should pray for openness and readiness to receive God’s love and grace in the form of her husband’s hand.”
DEN REST BITTE SELBER DURCHLESEN UND WUNDERN.
Fazit: Bei einem solchem Christentum ist Teufel und Sünde überflüssig.
Recently in the FUK laboratories…

Urheberrechtsverletzungen und Raubkopien machen nicht nur der Film -und Musikindustrie zu schaffen. Nun droht auch dem Hersteller des Guerillias Liebling, der Kalaschnikow AK-47, der Ruin.
Schlecht verarbeitete Imitate aus Fernost haben den Hersteller ‘Ischmasch’ nun in die Bankrotterklärung getrieben, auch der gemeine Revolutionär setzt in Zeiten der weltweiten Finanzkrise scheinbar immer häufiger auf Billigmmordinstrumente.
Deshalb Augen auf beim nächsten grösseren Waffenkauf – verlangt unbedingt das Original, sonst geht der nächste Schuss vielleicht nach hinten los.
Billige Raubkopiesturmgewehre bedrohen auch deinen Arbeitsplatz!
[via]
Dank der enormen Fürsorglichkeit unser zukunftsorientiereter Regierung müssen wir möglicherweise schon bald nicht mehr selbst überlegen, was allabendlich auf den Tisch kommt.